Was passiert beim ersten Besuch beim Heilpraktiker?


Das Anamnesegespräch: Die Basis jeder Behandlung beim Heilpraktiker

Grundlage einer hilfreichen Therapie ist ein ausführliches Gespräch, bei dem Sie mir Ihre Problematik und die Vorgeschichte Ihrer Beschwerden schildern. Mit gezielten Fragen gehe ich den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund und kann mir ein umfassendes Bild davon machen. Möglicherweise werde ich auch Fragen stellen, die auf den ersten Blick nichts mit Ihrem aktuellen Problem zu tun haben – doch beim Heilpraktiker steht stets der ganze Mensch im Zentrum und nicht nur ein kranker Körperteil oder eine bestimmte Erkrankung . Bitte planen Sie für dieses Erstgespräch eine bis zwei Stunden ein. Bringen Sie bitte auch die Medikamente, die Sie zurzeit einnehmen, sowie etwaige Laborbefunde, klinische Diagnosen und Röntgenaufnahmen mit.

 

 

 

Noch ein Tipp: Vor dem ersten Besuch beim Heilpraktiker kann es hilfreich sein, wenn Sie Ihre persönliche Krankengeschichte kurz in Stichpunkten aufschreiben, damit Sie in der Praxis nichts vergessen.

Die körperliche Untersuchung

Je nach Art Ihrer Beschwerden werde ich Sie im Anschluss an das Erstgespräch körperlich untersuchen.

Ich messe Ihren Blutdruck und Ihren Puls und höre oder taste Sie gegebenenfalls ab.

 



Ganzheitliche Labordiagnostik

Wenn es sinnvoll erscheint, erfolgen weiterführende Laboruntersuchungen, zum Beispiel eine gründliche Stuhluntersuchung,

ein Hormonspeicheltest oder eine Urindiagnostik. Gelegentlich verweise ich PatientInnen auch an Ärzte, zum Beispiel, wenn eine Blutentnahme, eine Ultraschalldiagnostik oder ein EKG nötig sind.

Was passiert nach dem Erstgespräch und der Untersuchung beim Heilpraktiker?

Nach der ausführlichen Befunderhebung und Untersuchung erstelle ich eine vorläufige Diagnose und erläutere Ihnen, welche Behandlung ich für sinnvoll erachte. Zudem erkläre ich Ihnen, welche Kosten dabei entstehen und welche Alternativen es evtl. gibt. Auch die Grenzen und Risiken einer Behandlung werde ich Ihnen dabei erläutern.

Danach beginnt die einzelne und individuelle Behandlung.

 

Behandlung beim Heilpraktiker: Die Diagnostik als roter Faden

Die Diagnostik ist mit Ihrem ersten Besuch beim Heilpraktiker nicht abgeschlossen. Mein Anspruch ist es, Sie individuell und bei jedem Termin entsprechend Ihres aktuellen Befindens zu behandeln. Deshalb kann es sein, dass im Laufe unserer Zusammenarbeit Themen aufkommen, die am Anfang noch gar nicht zur Sprache kamen: Möglicherweise kommen Sie wegen körperlicher Beschwerden zu mir in die Praxis, im Laufe der Zeit zeigt sich jedoch, dass Ihnen auch psychologische Beratung, Entspannungsübungen oder andere naturheilkundliche Behandlungsmethoden auf Ihrem Weg helfen und Sie stärken würden.

Oder Sie kommen in meine Praxis, um eine Fehlgeburt zu verarbeiten und sich dabei von mir begleiten zu lassen – und es ergibt sich im Laufe der Zeit, dass zu Ihrer Trauer auch auch körperliche Beschwerden hinzukommen.

 

 

 

Solche Entwicklungen ergeben sich oft im Prozess; deshalb werde ich selbstverständlich darauf eingehen und mögliche weitere Behandlungsmethoden und Strategien zur Krisenbewältigung in unsere Zusammenarbeit einbringen, auch wenn diese im Erstgespräch noch nicht zur Sprache kamen.

 

 

 

Mein Anspruch ist es, Sie bestmöglich auf Ihrer individuellen Transformation zu unterstützen und zu begleiten – deshalb wird sich die Diagnostik wie ein roter Faden durch unsere Zusammenarbeit ziehen, je nachdem was gerade dran ist.

Soll ich meinem Hausarzt erzählen, dass ich zum Heilpraktiker gehe?

Die meisten Ärzte sind heute den alternativen Methoden durchaus aufgeschlossen. Wie ich unter dem Punkt „Ganzheitliche Labordiagnostik“ schon erwähnt habe, arbeite ich wenn es nötig ist, auch mit Haus- und Fachärzten zusammen und betrachte meine Arbeit nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung. Daher rate ich Ihnen dazu, Ihrem behandelnden Arzt über die Therapien und Medikamente, die Sie von mir verschrieben bekommen, zu sprechen.